Kerala Karnataka Goa
Duration: 22 Nights / 23 Days
Places Covered: Frankfurt - Bombay - Trivandrum - Kovalam - Cape
Comorin - Kovalam Beach - Trivandrum - Kovalam - Thekkady - Cochin - Trichur
- Calicut - Mysore - Halebid - Belur - Hassan - Sravana Belgola - Bangalore
- Goa - Bombay - Frankfurt
1.Tag:
Frankfurt - Bombay Abflug yon Frankfurt am Mittag.
2.Tag: Bombay
Ankunft in Bombay am frLihen Morgen. Transfer zum Hotel. Nachmittags Stadtrundfahrt
mit Besichtigung der Altstadt, Basarviertel, Crawford-Markt, Gateway of
India, Fahrt zu den Malabar Hills mit den 'Turmens des Schweigens",
wo die Parsen ihre T oten be51atten, und nach dem Sonnenuntergang, den Sie
mit einem wundervollen Blick yon den Malabar Hills uber Stadt und Bucht
bewundem konnen, Ruckkehr zum Hotel.
3.Tag: Bombay - Trivandrum - Kovalam
Mittags Weiterflug nach T rivandrum und Transfer nach Kovalam Beach, einem
der schonsten Strande Indiens.
4.Tag: Kovalam - Cape Comorin u.z.
Tagesausflug zur Sudspitze Indiens. Unterwegs besuchen Sie in Padmanabhapuram
den alten Raja-Palast mit seinen kostbaren Holzschnitzereien und Wandmalereien.
Nach51er Halt i51 in Suchindram, wo Sie den Tempel besichtigen, ein typisches
Beispiel fUr die Spatphase der sudindischen T empelbaukun51. Am Cape Comorin
treffen sich rende Bergwelt der Nilgiris mit wunderschonen Aussichten, wenn
auch auf schlechter Strar3e, zum Wildreservat Thekkady. Auf dem Weg besuchen
Sie elne Teeplantage und T eefabrik. Pfeffer-, Kardamom- und Kautschukplantagen.
Hier i51 wahrhaftig das Land, wo der Pfeffer wach51 - aber auch aile moglichen
anderen Gewurze in Hulle und Fulle gedeihen. Am Abend erreichen Sie Thekkady.
5. und 6.Tag: Kovalam Beach Zwei Tage zur freien Verfugung.
7.Tag: Trivandrum
Stadtrundfahrt in T rivandrum, der Hauptstadt Keralas. Morgens besuchen
Sie eine Kalaripayattu-Schule, wo Kinder und Jugendliche in den alten Kriegskunsten
trainiert werden. Staunen Sie uber die blitzartigen, hohen SprLinge und
Drehungen, die die Jungen mit Stocken und Schwertern vollfUhren. Kalaripayattu
ist die hohe Schule der Selbstverteidigung und gilt als Vorlaufer der 051asiatischen
Kampfsportarten. Anschlier3end besuchen Sie den Padmanabhapuram- T empel
(innen nicht zuganglich), eine Holz- und Elfenbeinschnitzer-Werk51att und
das Napier-Museum mit einer sehenswerten Sarnmlung sudindischer Bronzen
sowie den Park, in dem das Museum liegt. Nachrnittags Ausflug durch hugelige
Landschaft zum Neyyar-Damm; spatnachmittags zurLick nach Kovalam.
8.
Tag: Kovalam - Thekkady
Morgens Weiterfahrt hoch in die faszinie liegt rings urn einem gror3en Stausee
das Periyar-Wildreservat, mit 777 qkm das gror3te Sudindiens. Hier leben
zahlreiche Tierarten wie Wildelefanten, Gaur, Sam barHirsche, Nilgiri-Tahr
und Nilgiri-Langur, Tiger und verschiedene Wasservogel. Am frLihen Morgen
kommen die Tiere zum See zur T ranke, und bei einer Bootsfahrt konnen Sie
hoffentlich recht viele Tiere beobachten. Thekkady lohnt aber allein wegen
seiner schonen landschaftlichen Lage einen Besuch. Sie konnen auf einer
mehrstundigen gefUhrten Wanderung das Reservat erkunden.
9.Tag: Thekkady
Inmitten der Nilgiri-Berge in 2000 m Hohe der Indische Ozean, die Bucht
yon Bengalen und das Arabische Meer, ein den Hindus heiliger Ort. Sie besuchen
den VivekanandaFelsen, das Gandhi-Memorial und den Kannya-Kuman-Tempel.
Nach dem eindrucksvollen Schauspiel des Sonnenuntergangs im Arabischen Meer
Ruckfahrt nach Kovalam.
10.Tag: Thekkady - Cochin
Ruckfahrt in die Ebene nach Kottayam. Von hier unternehmen Sie bis Alleppey
eine romantische Bootsfahrt auf den Backwaters, einem weitverzweigten System
malerischer palmengesaumter kleiner Kanale, Flusse und Seen, das sich entlang
der Ku51e durch das Binnenland zieht. Danach geht es weiter nach Cochin.
11. Tag: Cochin
Cochin, mit seiner Zwillingsstadt Ernakulam die gror3te Stadt Keralas und
ein bedeutender Handelshafen an der Malabar-Ku51e, i51 die alteste europaische
Niederlassung in Indien und seit uber 2000 Jahren ein Zentrum des Gewurzhandels.
Phonizier, Griechen, Romer, Juden, Araber, Chinesen, spater Portugiesen,
Hollander und Briten kamen hierher, urn Handel zu treiben. Sie untemehmen
eine Stadtrundfahrt mit dem Boot und besichtigen die Altstadt mit der St.Francis-Kirche,
Grabstatte Vasco-daGamas, den "Hollandischen Palast" mit sch6nen
alten Wandmalereien aus den Hindu-Epen, die Judenstadt mit der Synagoge
und die beri.ihmten "Chinesischen Fischemetze", Nachmittag zur
freien Verfugung. Abends besuchen Sie eine KathakaliAuffuhrung. Sie k6nnen
vor der Vorstellung die Tanzer bei der schwierigen Schminkund Ankleideprozedur
beobachten.
12.Tag: Cochin - Trichur
Morgens fahren Sie we iter uber Kaladi, den Geburtsort des grof3en Hindu-Philosophen
Adi Shankara (8. Jh.) nach T richur, das Sie am Nachmittag erreichen. Machen
Sie einen Bummel uber den Basar. Abends k6nnen Sie die T empelzeremonie
beobachten.
13.Tag:
Trichur - Cali cut
Fri.ihmorgens Aufbruch nach Cheruthuruthy. Hier gri.indete der Dichter Vallathol
1930 die Kathakali-Tanzschule "Kerala Kalamandalam", in der Jungen
in 8-jahrigem Unterricht zu Kathakali-Tanzem ausgebildet werden. Kathakali
ist das jahrhundertealte T anzdrama Keralas mit Themen aus den alten Epen
und farbenprachtigen Masken und KostUmen. Sie k6nnen beim morgendlichen
Unterricht zusehen. Durch den moslemischen Nordteil Keralas geht es zum
Moslem-Zentrum Ponnani, wo Sie eine typische keralesische Moschee besichtigen
k6nnen (falls nicht gerade Gebete stattfinden). Auf dem Weg nach Calicut
besuchen Sie in Beypore eine Schiffswerft, wo h61zeme Dhaus auch heute noch
in uberkommener handwerklicher Tradition gezimmert werden. Die arabischen
Seefahrer benutzten jahrhundertelang diese Schiffe fUr ihre Handelsfahrten.
Heute bestellen fast nur noch sehr reiche Schiffsliebhaber hier ihre handgefertigten
Yachten: das alte Handwerk wird mangels ausreichender Nachfrage bald aussterben.
14. Tag: Cali cut - Mysore
Von der Malabar-Kuste geht es wieder westlich in die Berge von Wynad uber
die Grenze nach Kamataka bis Mysore, das Sie am fri.ihen Nachmittag erreichen.
Anschlief3end Besichtigung des Maharaja-, Palastes. Dieses Bauwerk aus dem
l Ende des 19.Jh. ist ein Meisterbeispiel orientalischer Prachtentfaltung.
Der Bau und die Ausstattung mit aus Europa importierten Luxusgu tem haben
Unsummen verschlungen. Eindrucksvoll ist er sicherlich, wenn auch nach unserem
Geschmack Stil ,. und Einrichtung etwas uberladen ') und aufgedonnert wirken.
15.Tag: Mysore
Vorrnittags Stadtrundfahrt. Mysore "', wurde im 19.Jh. yom damaligen
Maharaja in groI3zugigem Stil mit breiten Aileen, Platzen und Parks mit
viel Grun angelegt. Der we itblickende Herrscher siedelte Industrien an
und lief3 Krankenhauser, Colleges und eine Universitat erbauen. Sie besichtigen
eine Sandelholz61-Fabrik, fahren hinauf auf die Chamundi Hills, von wo Sie
einen herrlichen Blick auf die Stadt haben, und statten der Nandi-Statue,
Shivas Reittier, einem riesigen Stier aus schwarzem Stein, einen Besuch
ab. Nachmittag zur freien Verfugung. Untemehmen Sie abends einen Bummel
uber den erleuchteten, farbenprachtigen Basar, es lohnt sich!
16.Tag:
Mysore - Halebid - Belur - Hassan
Morgens Weiterfahrt uber die Hocheben von Karnataka nach Srirangapatnam
zu Tipu Sultans Fort, Mausoleum und Somrnerpalast, dieser mit entzuckenden
naiven Wandmalereien. Danach geht es weiter zu den T empeln von Halebid
und Belur aus der Zeit der Hoysala-K6nige (12. Jh.). Die stemf6rmige Anlage
und der besonders reiche filigranartige Figurenschmuck sind eine Spezialitat
der Hoysala-Tempel. Der weiche Speckstein, der f~.:.... diese Skulpturen""
,,~ verwendet. wurde, laf3t sich leicht bearbeiten und erhar... tet nur
langsam an der Luft. Das machte es m6glich, Bilderfriese mit G6ttergestalten,
Fabelwe sen, Pflanzena rabesken, sch6 nen Frauen und Illustrationen zu den
Hindu . Epen aus jjjiijf dern Stein zu schnit zen, die ihresg lei c hen
suchen. Solche Temp e I hatten die Hoysala-K6nige uber ihr ganze Herrschaftsgebiet
errichtet: glucklicherweist haben die Moslem-Invasoren, den en diest Bilderflut
ein Greuel war, nicht aile Tempe zerst6ren k6nnen, Nach der Besichtiguni
dieser H6hepunkte der Bildhauerkuns Obemachtung im nahegelegenen Hassan.
17.Tag: Hassan - Sravana Belgola - Bangalore
We iter geht es uber die Hochebene vor Kamataka. Hier steht auf dem Gipfel
de, Indra-Berges bei Sravana Belgola weithin sichtbar die 19 m hohe, aus
einem Felsblock gehauene, tausend Jahre alte Statue des Gommateswara, eines
Jain-Heiligen, der das Ideal der Leidenschaftslosigkeit verk6rpert. Er ist
in so tiefer Versenkung, daf3 Schlingpflanzen an seinem K6rper emporwuchem.
Aile 12 Jahre findet hier ein groI3es Fest statt, zu dem Jain-Pilger aus
ganz Indien zusammenstr6men. Anschlief3end Weiterfahrt nach Bangalore.
18.Tag: Bangalore
Vorrnittags Stadtrundfahrt. Bangalore, Hauptstadt von Kamataka, wurde im
19.Jh. mit prachtigen Bauwerken im Kolonialstil versehen und liegt inmitten
vieler Parks, was ihr den Ruf als "Gartenstadt" eingetragen hat.
Die Neustadt mit ihren breiten Aileen ist gepragt durch viktorianische Bauten
und wirkt auch heute noch britisch.
19.Tag: Bangalore - Goa
Weiterflug nach Goa. Transfer zum Hotel. Rest des Tages zurfreien Verfugung.
20.
und 21. Tag: Goa
Zwei T age zur freien Verfugung. Die 100 km lange Kuste Goas besitzt herrliche
Strande. T rotz ihrer Beliebtheit sind Goas feine Sandstrande aber nie uberlaufen.
Sie k6nnen sich hier von Ihrer Rundreise erholen, die Sonne genief3en, im
klaren warmen Wasser schwimmen oder einfach faulenzen. Wer von Besichtigungen
noch nicht genug hat, kann einen Ausflug nach Alt-Goa unternehmen (nicht
im Reisepreis inbegriffen). Goa war bis 1961 portugiesische Kolonie und
der portugiesische Einfluf3 ist hier noch uberall erkennbar, am Baustil
der Hauser, den Barock-Kathedralen, den Forts, an Lebensart, Kleidung, Musik
und Kuche der Goanesen. Wer zur Kamevals-Zeit in Goa ist, sollte dieses
lautstarke und farbenfrohe Spektakel unbedingt miterleben.
22.Tag: Goa - Bombay
Nachmittags fliegen Sie nach Bombay zuri.ick. (Verlangerungswoche m6glich)
23.Tag: Bombay - Frankfurt
Fri.ih am Morgen Ruckflug nach Frankfurt, wo Sie im Laufe des Vorrnittags
eintreffen.
Reiseleistungen, Termine und Preise entnehmen Sie bitte unserem gesonderten
Preisteil.
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